Gestern habe ich die Araber mal wieder frei laufen gelassen. Sie waren aktiv und bewegten sich viel, galoppierten von alleine hin und her.
Anna:
Von meinem Gefühl her verliert Anna ihr Trägheit immer mehr. Sie reagiert viel besser auf meine Hilfen und Zeichen, ich muss sie auch beim Longieren nicht mehr soviel antreiben. Beim Reiten läuft sie auch flüssig und bewegt sich immer mehr wie auf Schienen und an Stangen. Das gute Vorwärts laufen lässt aber auch wieder ziemlich schnell nach und ich muss sie treiben. Dann lass ich sie gerne am langen Zügel gehen und hör bald auf.
Lacor:
Ihn longierte ich anfangs im kleinen Viereck. Er brachte seinen Hals schon viel besser in die richtige Stellung. Danach machte ich ihn los und er lief mir wieder hinterher. Anschließend machte ich einen kleinen Spaziergang mit ihm. Er lief super entspannt neben mir her. Der einzige Moment an dem er nervöser wurde war, als Viva im gestreckten Galopp an und vorbei kam. Bei der Einfangaktion beruhigte er sich aber wieder.
Das Reiten war in Ordnung, ich habe viel Wert auf seinen ruhigen Rücken gelegt. Dabei aber vergessen ihn im Vorwärts zu halten, ich habe noch keine richtige Lösung gefunden ihn vorwärtslaufen zu lassen ohne ihn ständig zu treiben. Nachdem er dann aber doch eine Runde ganz flüssig gegangen ist habe ich aufgehört, auch da ich merkte, wie meine Kräfte nachlassen.
Freitag, 30. März 2007
Donnerstag, 29. März 2007
Lacor
Mit Lacor hatte ich gestern wunderbare erlebnisse.
Zuerst brachte ich ihn auf den kleinen Longierplatz und ließ ihn frei laufen. Da er den Kopf aber immer zu weit nach außen hielt, nahm ich ihn wieder an die Longe und korrigierte dies. Danach hatten wir noch ein bischen Zeit. So ließ ich ihn wieder von der Longe um ihn einfach ein wenig in Bewegung zu halten. Anstatt aber von mir wegzugehen, hatten wir einen "moment of joinup". Er stellte sich ganz nah an mich heran. Als ich loslief, folgte er mir, mit gesenktem Kopf, von da an konnte ich Schlangenlinien, Volten, Seitenwechsel laufen, er folgte mir auf Schritt und Tritt. Wenn ich vor ihm stand und rückwärtslief, so wich er aus. Es entstand eine unglaubliche Nähe und Vertrauen.
Danach, nahm Frau Sander mich auf ihm an die Longe. Lacor hat einen sehr bewegten Rücken, er schwankt von rechts nach links, von oben nach unten, von hinten nach vorne. Anfangs war es eine sehr wackelige angelegenheit ohne Sattel, nur mit Decke und Longiergurt auf ihm zu sitzen. Ich bekam dann aber die Aufgabe, meinen Rücken zu stabiliesieren. Nachdem ich vollkommen ruhig war, wurde er auch immer ruhiger. Bei den Wendungen unterstütze ich ihn noch, die äußere Schulter vorzunehmen und das innere Hinterbein zu belasten, indem ich die Fersen meines inneren Beines herunternahm und meine äußere Schulter vor nahm. Schon bald schwankte er nicht mehr in den Seiten. Nach weiteren Runden, war es ganz ruhig im Rücken. Da er einen großen Schritt hat, ist natürlich trotzdem eine schwungvolle Bewegung zu spüren, dies machte sich dann in meinem Rücken bemerkbar, er begann ganz laut zu knacksen, ob da nun etwas ein-oder ausgerent wurde weiß ich noch nicht, abend hatte ich starke Rückenschmerzen, aber heute ist alles wieder gut. Mal sehen.
Ich würde heute gerne testen, ob das "Joinup" auch auf dem großen Platz funktioniert und dann einen Spaziergang mit ihm machen, um zu sehen wie er draußen reagiert.
Zuerst brachte ich ihn auf den kleinen Longierplatz und ließ ihn frei laufen. Da er den Kopf aber immer zu weit nach außen hielt, nahm ich ihn wieder an die Longe und korrigierte dies. Danach hatten wir noch ein bischen Zeit. So ließ ich ihn wieder von der Longe um ihn einfach ein wenig in Bewegung zu halten. Anstatt aber von mir wegzugehen, hatten wir einen "moment of joinup". Er stellte sich ganz nah an mich heran. Als ich loslief, folgte er mir, mit gesenktem Kopf, von da an konnte ich Schlangenlinien, Volten, Seitenwechsel laufen, er folgte mir auf Schritt und Tritt. Wenn ich vor ihm stand und rückwärtslief, so wich er aus. Es entstand eine unglaubliche Nähe und Vertrauen.
Danach, nahm Frau Sander mich auf ihm an die Longe. Lacor hat einen sehr bewegten Rücken, er schwankt von rechts nach links, von oben nach unten, von hinten nach vorne. Anfangs war es eine sehr wackelige angelegenheit ohne Sattel, nur mit Decke und Longiergurt auf ihm zu sitzen. Ich bekam dann aber die Aufgabe, meinen Rücken zu stabiliesieren. Nachdem ich vollkommen ruhig war, wurde er auch immer ruhiger. Bei den Wendungen unterstütze ich ihn noch, die äußere Schulter vorzunehmen und das innere Hinterbein zu belasten, indem ich die Fersen meines inneren Beines herunternahm und meine äußere Schulter vor nahm. Schon bald schwankte er nicht mehr in den Seiten. Nach weiteren Runden, war es ganz ruhig im Rücken. Da er einen großen Schritt hat, ist natürlich trotzdem eine schwungvolle Bewegung zu spüren, dies machte sich dann in meinem Rücken bemerkbar, er begann ganz laut zu knacksen, ob da nun etwas ein-oder ausgerent wurde weiß ich noch nicht, abend hatte ich starke Rückenschmerzen, aber heute ist alles wieder gut. Mal sehen.
Ich würde heute gerne testen, ob das "Joinup" auch auf dem großen Platz funktioniert und dann einen Spaziergang mit ihm machen, um zu sehen wie er draußen reagiert.
Mittwoch, 28. März 2007
Krank
Mich hat es über das Wochenende leider ins Bett verschlagen. Und bis heute bin ich auch dort geblieben. Am Samstag habe ich noch ein wenig mit Anna und Lacor gearbeitet, aber danach nichts mehr. Ich hoffe, dass ich ab morgen wieder durchstarten kann. Und diese Pause keine Rückschläge aufweist. Wir werden sehen.
Freitag, 23. März 2007
15.Tag
Die Araber werden immer munterer beim frei-kaufen-lassen. Sie bewegen sich nun auch von sich aus und ich treibe sie nur, wenn sie wirklich stehen. Das ganze wird jetzt auch immer länger, man merkt, wie sie kondition aufbauen.
Lacor:
Lacor ist ein deutsches Vollblut und erst seit gestern von der Weide wieder im Stall. Er ist noch nicht ganz an die neue Umgebung gewöhnt und etwas nervös. Er ließ sich ohne Probleme anbinden und putzen, schien das Prozedere sogar zu genießen. Beim Führen war eher auf das Aussenherum konzentriert als auf das ordentliche gehen. Ich wollte ganz in Ruhe anfangen und hab das Führen eher kurz gehalten. Danach stellte ich ihn in den Stall, da Lacor ziemlich groß ist und die Tür eher niedrig, wollte er erst nicht hinein. Nikolai kam mit der Gerte von hinten, da das aber für mich nicht der Weg ist einem Pferd die Angst zu nehmen schickte ich ihn wieder weg. Ich führte Lacor dann in kleinen Kreisen um den Eingang, ließ ihn nicht stehen und zur Ruhe kommen. Wenn er ein Stück der Tür näher gegangen war, ließ ich ihn wählen ob er vorwärts hinein oder lieber rückwärts geht. wenn er also stehenblieb und nicht hinein wollte, dann schickte ich ihn ein paar Schritte Rückwärts und fuhr danach mit den Kreisen fort. Dies machte ich solange, bis er ohne zu zögern hinein ging. Als er drinnen war, lobte ich ihn sehr.
Pan:
Auf Pan scheint das freie Rennen und wenig Pause Wirkung zu zeigen. Er war viel ruhiger und trabte nicht mehr so aufgeregt. Im Schritt konnte ich ihn immer noch nicht lange halten, aber der Trab war schon um einiges besser. Ich führte ihn dann noch ein paar Runden, des Schrittes wegen.
Pinocchio:
Mit ihm began ich heute im Longierviereck. Nach dem Warmlaufen übernahm ihn Frau Sander da wir etwas Neues ausprobieren wollten. Sie ließ ihn über ein kleines Hindernis springen. Zu beobachten war, dass er die Runde über Trabte, kurz vor dem Hinderniss angaloppierte also richtig Anlauf nahm um dann zu springen, dies ist eher untypisch, da Pferde eigentlich keinen Anlauf für so einen Sprung benötigen. Wahrscheinlich hat er das irgendwann mal so beigebracht bekommen. Während den Pausen, zwischen den Sprüngen, stellte Frau Sander fest, dass seine rechte Hinterhand wieder nicht richtig trägt. Als Folge belastet er die rechte Schulter weniger und der Hals geht immer in der Tendenz nach rechts außen. Diese Sache hatten wir anfangs ja schon gut in den Griff bekommen, über dem Reiten habe ich aber vergessen zu kontrollieren ob diese Fortschritte gefestigt sind. Möglicherweise kommt daher auch sein faules Gehen. Wenn also die Schiefe rechts ist, dann wird der ganze Körper wie verkürzt, es strengt das Pferd sehr an, seinen Hals hereinzunehmen, wenn die rechte Schulter nicht vorne ist, unterstützt/getragen wird das Ganze vom belasteten, unter den Schwerpunkt tretenden Hinterbein. Man kann das nicht von heute auf Morgen verlangen, da die nötigen Bänder und Sehnen ersteinmal gedehnt werden müssen. Ist dies einmal nachhaltig geschehen, dürfte es keine Probleme mehr geben.
Beim Reiten danach, zeigte sich, dass ich falsch gesessen hatte. Frau Sander zeigte und erklärte mir nocheinmal ganz genau was ich tun, bzw. nicht tun muss. Ich hatte danach ein richtiges "aha-erlebnis". Mir fiel es so schwer die Fersen unten zu halten, da ich die Muskeln nicht entspannte, so dass die Fersen durch ihre eigene Schwere nach unten gehen, ich habe die Fersen mit Muskelkraft nach unten gedrückt. Als ich sie extra weit nach unten hielt, hob sich mein Gesäß und ich saß erstmals so richtig auf den Gesäßknochen. In diesem Sitz spürte ich dann anfangs ein starkes ziehen in den Oberschenkeln, aber die notwendigen Sehnen,Bänder, Muskeln müssen, wie beim Pferd, auch erstmal gedenht werden. Beim Reiten fühlte es sich einerseits richtig an, aber andererseits total ungewohnt und irgendwie wackelig. Ich habe nun die Hoffnung, dass wenn ich mich an diesen richtigen Sitz gewöhnt habe, das Aussitzen auch leichter wird. Vorallem kann ich mir nun vorstellen, dass das nach unten Federn der Absätze zum Antreiben wirklich gehen kann!
Danach begann es zu regnen, und da ich mich etwas angeschlagen fühle, hörte ich mit der Arbei auf!
Lacor:
Lacor ist ein deutsches Vollblut und erst seit gestern von der Weide wieder im Stall. Er ist noch nicht ganz an die neue Umgebung gewöhnt und etwas nervös. Er ließ sich ohne Probleme anbinden und putzen, schien das Prozedere sogar zu genießen. Beim Führen war eher auf das Aussenherum konzentriert als auf das ordentliche gehen. Ich wollte ganz in Ruhe anfangen und hab das Führen eher kurz gehalten. Danach stellte ich ihn in den Stall, da Lacor ziemlich groß ist und die Tür eher niedrig, wollte er erst nicht hinein. Nikolai kam mit der Gerte von hinten, da das aber für mich nicht der Weg ist einem Pferd die Angst zu nehmen schickte ich ihn wieder weg. Ich führte Lacor dann in kleinen Kreisen um den Eingang, ließ ihn nicht stehen und zur Ruhe kommen. Wenn er ein Stück der Tür näher gegangen war, ließ ich ihn wählen ob er vorwärts hinein oder lieber rückwärts geht. wenn er also stehenblieb und nicht hinein wollte, dann schickte ich ihn ein paar Schritte Rückwärts und fuhr danach mit den Kreisen fort. Dies machte ich solange, bis er ohne zu zögern hinein ging. Als er drinnen war, lobte ich ihn sehr.
Pan:
Auf Pan scheint das freie Rennen und wenig Pause Wirkung zu zeigen. Er war viel ruhiger und trabte nicht mehr so aufgeregt. Im Schritt konnte ich ihn immer noch nicht lange halten, aber der Trab war schon um einiges besser. Ich führte ihn dann noch ein paar Runden, des Schrittes wegen.
Pinocchio:
Mit ihm began ich heute im Longierviereck. Nach dem Warmlaufen übernahm ihn Frau Sander da wir etwas Neues ausprobieren wollten. Sie ließ ihn über ein kleines Hindernis springen. Zu beobachten war, dass er die Runde über Trabte, kurz vor dem Hinderniss angaloppierte also richtig Anlauf nahm um dann zu springen, dies ist eher untypisch, da Pferde eigentlich keinen Anlauf für so einen Sprung benötigen. Wahrscheinlich hat er das irgendwann mal so beigebracht bekommen. Während den Pausen, zwischen den Sprüngen, stellte Frau Sander fest, dass seine rechte Hinterhand wieder nicht richtig trägt. Als Folge belastet er die rechte Schulter weniger und der Hals geht immer in der Tendenz nach rechts außen. Diese Sache hatten wir anfangs ja schon gut in den Griff bekommen, über dem Reiten habe ich aber vergessen zu kontrollieren ob diese Fortschritte gefestigt sind. Möglicherweise kommt daher auch sein faules Gehen. Wenn also die Schiefe rechts ist, dann wird der ganze Körper wie verkürzt, es strengt das Pferd sehr an, seinen Hals hereinzunehmen, wenn die rechte Schulter nicht vorne ist, unterstützt/getragen wird das Ganze vom belasteten, unter den Schwerpunkt tretenden Hinterbein. Man kann das nicht von heute auf Morgen verlangen, da die nötigen Bänder und Sehnen ersteinmal gedehnt werden müssen. Ist dies einmal nachhaltig geschehen, dürfte es keine Probleme mehr geben.
Beim Reiten danach, zeigte sich, dass ich falsch gesessen hatte. Frau Sander zeigte und erklärte mir nocheinmal ganz genau was ich tun, bzw. nicht tun muss. Ich hatte danach ein richtiges "aha-erlebnis". Mir fiel es so schwer die Fersen unten zu halten, da ich die Muskeln nicht entspannte, so dass die Fersen durch ihre eigene Schwere nach unten gehen, ich habe die Fersen mit Muskelkraft nach unten gedrückt. Als ich sie extra weit nach unten hielt, hob sich mein Gesäß und ich saß erstmals so richtig auf den Gesäßknochen. In diesem Sitz spürte ich dann anfangs ein starkes ziehen in den Oberschenkeln, aber die notwendigen Sehnen,Bänder, Muskeln müssen, wie beim Pferd, auch erstmal gedenht werden. Beim Reiten fühlte es sich einerseits richtig an, aber andererseits total ungewohnt und irgendwie wackelig. Ich habe nun die Hoffnung, dass wenn ich mich an diesen richtigen Sitz gewöhnt habe, das Aussitzen auch leichter wird. Vorallem kann ich mir nun vorstellen, dass das nach unten Federn der Absätze zum Antreiben wirklich gehen kann!
Danach begann es zu regnen, und da ich mich etwas angeschlagen fühle, hörte ich mit der Arbei auf!
14. Tag
Beim Freilaufenlassen der Araber konnte ich erstmals feststellen, dass langsam spaß an der Sache bekommen. Vorallem Pan galoppiert nun teilweise von alleine. Wenn sie beide auf einander trafen, dann schlugen sie ganz wild mit den Köpfen.
Pinocchio:
Pinocchio schien gestern keine rechte Motivation zu haben. Er lief zwar gut und sauber, tat alles was ich verlangte ohne murren, aber er ging nicht wirklich vorwärts, ich musste ihn sehr treiben, so dass er nicht einfach stehen bleibt. Woran das lag, weiß ich nicht zu sagen. Es war zwar kalt, aber ich habe ihn gut aufgewärmt. Mal sehen wie es weitergeht. Vielleicht lasse ich ihn heute mal wieder im Longierviereck laufen und probier das mit den Sprüngen aus.
Anna:
Mit Anna spuhlte ich das gleiche Programm wie vom Vortag ab. Erst Führen, dann Reiten und anschließend longieren. Ich habe das Gefühl Fortschritte mit ihr gemacht zu haben. Sie läuft viel besser unter mir und reagiert viel besser und ordentlicher auf meine Hilfen. Die Schlangenlinie läuft sie sauber.
Beim Longieren zeigte sich, dass auch das rechte Hinterbein schon wieder besser geworden ist. Es ist noch weit vom perfekten entfernt, aber das wird schon noch werden.
Mir fällt das Ferse-unten-halten schon viel leichter, ich beginne auch selber zu spüren wenn ich nciht ganz richtig sitze. Ich will mir jetzt angewöhnen die Hände etwas höher zu tragen, so dass ein besserer Winkel zwischen Oberarm, Unterarm und Zügeln entsteht. Ein weiteres Thema was ich wieder vermehrt aufnehmen muss ist nach wie vor das Aussitzen. Ich glaube, dass es auf Pinocchio schon viel besser geht, ich konnte die letzten Male ca. eine halbe Runde gut aussitzen, danach wurde es verkrampft. Wenn ich beide Pferde hintereinander geritten habe, dann spüre ich ein starkes Ziehen im mittleren Rücken. Vielleicht kommt das durch das Heben von C2?
Pan:
Ihn nahm ich wieder an die Longe. Er war trotz des freien Laufens noch ziemlich wild, er rannte im Trab und verfiel immer wieder in einen Galopp, der aber ziemlich unkoordiniert war und dabei schlug er mit dem Kopf , diese Galoppphasen waren aber immer nur ne halbe Runde oder so. Als er sich einigermaßen beruhigt hatte, achtete ich darauf, dass er seinen Kopf herein nimmt. Dies machte er dann auch wirklich schön. Ich konnte ihn nicht lange im Schritt halten. Sobald ich auf seine Schulter zeigte, wenn er zu weit nach Innen gekommen war, fiel er wieder in Trab, wenn er im Schritt war, dann lief er ganz langsam, aber sobald ich ihn aufmunterte trabte er wieder. Am Schluss lief er aber dann doch recht anständig.
Viva:
Mit ihr übte ich wieder die Vorderhandwende. Ich könnte mir vorstellen, dass es ihr echte Probleme macht in die eine Richtung zu gehen. Nach links ist das ganze kein Problem, aber nach rechts läuft sie überhaupt nicht. Wenn ich sie aber ein bischen schiebe, dann macht sie es richtig schön und ordentlich...
Ich habe bei ihr auch mit dem Longieren angefangen. Da sie dass noch nicht so richtig kennt, war ich ganz vorsichtig und langsam. Sie reagierte aber super auf die Longe und verstand ganz schnell, dass sie mir nicht hinterherlaufen soll wenn ich von ihr weggehe. Sie lief dann etwas nervös, aber nachdem ich ihr beibrachte, dass sie den Kopf nach innen nehmen soll beruhigte sie sich schnell.
Pinocchio:
Pinocchio schien gestern keine rechte Motivation zu haben. Er lief zwar gut und sauber, tat alles was ich verlangte ohne murren, aber er ging nicht wirklich vorwärts, ich musste ihn sehr treiben, so dass er nicht einfach stehen bleibt. Woran das lag, weiß ich nicht zu sagen. Es war zwar kalt, aber ich habe ihn gut aufgewärmt. Mal sehen wie es weitergeht. Vielleicht lasse ich ihn heute mal wieder im Longierviereck laufen und probier das mit den Sprüngen aus.
Anna:
Mit Anna spuhlte ich das gleiche Programm wie vom Vortag ab. Erst Führen, dann Reiten und anschließend longieren. Ich habe das Gefühl Fortschritte mit ihr gemacht zu haben. Sie läuft viel besser unter mir und reagiert viel besser und ordentlicher auf meine Hilfen. Die Schlangenlinie läuft sie sauber.
Beim Longieren zeigte sich, dass auch das rechte Hinterbein schon wieder besser geworden ist. Es ist noch weit vom perfekten entfernt, aber das wird schon noch werden.
Mir fällt das Ferse-unten-halten schon viel leichter, ich beginne auch selber zu spüren wenn ich nciht ganz richtig sitze. Ich will mir jetzt angewöhnen die Hände etwas höher zu tragen, so dass ein besserer Winkel zwischen Oberarm, Unterarm und Zügeln entsteht. Ein weiteres Thema was ich wieder vermehrt aufnehmen muss ist nach wie vor das Aussitzen. Ich glaube, dass es auf Pinocchio schon viel besser geht, ich konnte die letzten Male ca. eine halbe Runde gut aussitzen, danach wurde es verkrampft. Wenn ich beide Pferde hintereinander geritten habe, dann spüre ich ein starkes Ziehen im mittleren Rücken. Vielleicht kommt das durch das Heben von C2?
Pan:
Ihn nahm ich wieder an die Longe. Er war trotz des freien Laufens noch ziemlich wild, er rannte im Trab und verfiel immer wieder in einen Galopp, der aber ziemlich unkoordiniert war und dabei schlug er mit dem Kopf , diese Galoppphasen waren aber immer nur ne halbe Runde oder so. Als er sich einigermaßen beruhigt hatte, achtete ich darauf, dass er seinen Kopf herein nimmt. Dies machte er dann auch wirklich schön. Ich konnte ihn nicht lange im Schritt halten. Sobald ich auf seine Schulter zeigte, wenn er zu weit nach Innen gekommen war, fiel er wieder in Trab, wenn er im Schritt war, dann lief er ganz langsam, aber sobald ich ihn aufmunterte trabte er wieder. Am Schluss lief er aber dann doch recht anständig.
Viva:
Mit ihr übte ich wieder die Vorderhandwende. Ich könnte mir vorstellen, dass es ihr echte Probleme macht in die eine Richtung zu gehen. Nach links ist das ganze kein Problem, aber nach rechts läuft sie überhaupt nicht. Wenn ich sie aber ein bischen schiebe, dann macht sie es richtig schön und ordentlich...
Ich habe bei ihr auch mit dem Longieren angefangen. Da sie dass noch nicht so richtig kennt, war ich ganz vorsichtig und langsam. Sie reagierte aber super auf die Longe und verstand ganz schnell, dass sie mir nicht hinterherlaufen soll wenn ich von ihr weggehe. Sie lief dann etwas nervös, aber nachdem ich ihr beibrachte, dass sie den Kopf nach innen nehmen soll beruhigte sie sich schnell.
Mittwoch, 21. März 2007
13. Tag
Gestern, also Tag 12, war das Wetter extrem unwirsch und mir ging es nicht
so gut, so entschloss ich mich auszusetzten.
Heute ging es wieder ran, mit neuem Elan.
Viva:
Mit ihr trainierte ich die Vorderhandwende, was sie nun schon viel besser und flüssiger kann.
Beim Führen war sie einerseits aufgeregt, erschrak vor allem und blähte die Nüstern, andererseits, wollte sie gar nicht vorwärts gehen. Ich brachte sie und Pan dann auf die Weide. Dort rannten sie gleich los und sprangen herum.
Als ich sie wieder holte, kam Pan mir sogleich entgegen. Ich wollte eigentlich noch mit ihm arbeiten, war aber zu müde und hatte Kopfweh. Viva wirkte ausgeglichener.
Pinocchio:
Da er einen Stehtag hatte führte ich ihn eine Weile zum warmwerden. Danach nahm ich ihn an die Longe, dort lief er nicht in der Linie, so wie er sollte, sondern hielt seinen Kopf eher nach außen. Pferde sollen an der Longe leicht nach innen gewand laufen. Der Körper soll also genau in der Biegung des beschriebenen Kreises gehen. So wie das das im Sattel verfeinert wird, der Kopf/Hals muss in Laufrichtung zeigen. Ich versuchte ihn dahin zu bringen, in dem ich immer leicht vor ihm lief und ihn mit leichtem Longendruck dazubewegte den Kopf hereinzunehmen. Das bewirkt auch das Schulterherein und das Treten unter den Schwerpunkt.
Beim Reiten ließ ich erst die Gerte weg, da ich sie eh nie eingesetzt habe und mich auf meine Hände besser konzentrieren wollte, da das Spiel mit dem Ringfinger der Innerenhand mit Gerte etwas schwieriger ist. Das bemerkte Pinocchio sofort und fiel ganz in seine alte Schulpferdmanier zurück und lief sehr langsam und lustlos. Als ich die Gerte wieder mitnahm, war sein gewohnter Schritt zurück. Das Reiten an sich, war ziemlich genau wie am Montag, er lief wunderbar wie auf Schienen und an Stangen, machte die Schlangenlinien sauber und ließ mich besser im Trab aussitzen. Auch der Galopp war wieder schön, ich glaube, dass er heute geschmeidiger war. Wir können nun das zweite Ausbildungsziel in Angriff nehmen.
Anna:
Bei ihr begann ich mit der Vorderhandwende um ihre Hanken weiter zu gymnastizieren.
Danach führte ich sie. Das Longieren vor dem Reiten ließ ich weg.
Unter dem Sattel, lief sie gut voran, viel besser als beim Führen und auch etwas flotter als die Tage zuvor. Ich achtete darauf, dass die Halsstellung stimmte und sie sauber die Schlangenlinie auslief. Ab und zu hatte sie auf einer Seite einen leichten Linksdrall, sie lief immer Richtung Platzmitte, als ich mich aber darauf konzentrierte sie gerade zu halten wurde es gleich besser, woher das kam weiß ich nach wie vor nicht.
Ich verlegte das Longieren auf nach dem Reiten, an der Longe lief sie dann im Schritt ganz gut. Im Trab auf der linken Hand, zeigte sich, dass das rechte Hinterbein Fortschritte gemacht hat. Es griff viel weiter aus. Auf der rechten Hand war das erst auch der Fall, aber nach zwei Runden nahm sie es wieder zurück.
Bei beiden Pferden, probierte ich viel an meinem Körper aus. Streckte mich in die Höhe, versuchte mein Hohlkreuz zurück zu nehmen, drückte die Absätze nach unten. Diese gymnastizierung spüre ich nun deutlich im Rücken. Schon am Ende von der Arbeit mit Anna zog es im mittleren Rückenabschnitt, diese Verspannung ist bis jetzt geblieben. Mal sehen wie es morgen wird.
so gut, so entschloss ich mich auszusetzten.
Heute ging es wieder ran, mit neuem Elan.
Viva:
Mit ihr trainierte ich die Vorderhandwende, was sie nun schon viel besser und flüssiger kann.
Beim Führen war sie einerseits aufgeregt, erschrak vor allem und blähte die Nüstern, andererseits, wollte sie gar nicht vorwärts gehen. Ich brachte sie und Pan dann auf die Weide. Dort rannten sie gleich los und sprangen herum.
Als ich sie wieder holte, kam Pan mir sogleich entgegen. Ich wollte eigentlich noch mit ihm arbeiten, war aber zu müde und hatte Kopfweh. Viva wirkte ausgeglichener.
Pinocchio:
Da er einen Stehtag hatte führte ich ihn eine Weile zum warmwerden. Danach nahm ich ihn an die Longe, dort lief er nicht in der Linie, so wie er sollte, sondern hielt seinen Kopf eher nach außen. Pferde sollen an der Longe leicht nach innen gewand laufen. Der Körper soll also genau in der Biegung des beschriebenen Kreises gehen. So wie das das im Sattel verfeinert wird, der Kopf/Hals muss in Laufrichtung zeigen. Ich versuchte ihn dahin zu bringen, in dem ich immer leicht vor ihm lief und ihn mit leichtem Longendruck dazubewegte den Kopf hereinzunehmen. Das bewirkt auch das Schulterherein und das Treten unter den Schwerpunkt.
Beim Reiten ließ ich erst die Gerte weg, da ich sie eh nie eingesetzt habe und mich auf meine Hände besser konzentrieren wollte, da das Spiel mit dem Ringfinger der Innerenhand mit Gerte etwas schwieriger ist. Das bemerkte Pinocchio sofort und fiel ganz in seine alte Schulpferdmanier zurück und lief sehr langsam und lustlos. Als ich die Gerte wieder mitnahm, war sein gewohnter Schritt zurück. Das Reiten an sich, war ziemlich genau wie am Montag, er lief wunderbar wie auf Schienen und an Stangen, machte die Schlangenlinien sauber und ließ mich besser im Trab aussitzen. Auch der Galopp war wieder schön, ich glaube, dass er heute geschmeidiger war. Wir können nun das zweite Ausbildungsziel in Angriff nehmen.
Anna:
Bei ihr begann ich mit der Vorderhandwende um ihre Hanken weiter zu gymnastizieren.
Danach führte ich sie. Das Longieren vor dem Reiten ließ ich weg.
Unter dem Sattel, lief sie gut voran, viel besser als beim Führen und auch etwas flotter als die Tage zuvor. Ich achtete darauf, dass die Halsstellung stimmte und sie sauber die Schlangenlinie auslief. Ab und zu hatte sie auf einer Seite einen leichten Linksdrall, sie lief immer Richtung Platzmitte, als ich mich aber darauf konzentrierte sie gerade zu halten wurde es gleich besser, woher das kam weiß ich nach wie vor nicht.
Ich verlegte das Longieren auf nach dem Reiten, an der Longe lief sie dann im Schritt ganz gut. Im Trab auf der linken Hand, zeigte sich, dass das rechte Hinterbein Fortschritte gemacht hat. Es griff viel weiter aus. Auf der rechten Hand war das erst auch der Fall, aber nach zwei Runden nahm sie es wieder zurück.
Bei beiden Pferden, probierte ich viel an meinem Körper aus. Streckte mich in die Höhe, versuchte mein Hohlkreuz zurück zu nehmen, drückte die Absätze nach unten. Diese gymnastizierung spüre ich nun deutlich im Rücken. Schon am Ende von der Arbeit mit Anna zog es im mittleren Rückenabschnitt, diese Verspannung ist bis jetzt geblieben. Mal sehen wie es morgen wird.
Dienstag, 20. März 2007
11. Tag
Gestern war ein sehr stürmischer Tag. Es windete stark und Regen und Hagel wechselten sich ab. Ich war sehr gespannt, wie die Pferde auf diesen Wettermix reagieren und nach dem Wochenende drauf sein würden.
Am Wochenende habe ich nur leichte Arbeit gemacht. D.h. ich habe die Araber frei laufen lassen, Anna und Pinocchio longiert. Alle vier gingen ziemlich gut. Vor allem Anna hat mit ihrem Bein Fortschritte gemacht.
Gestern hab ich dann wieder mit den Arabern angefangen, das freie laufen beginnt ihnen spaß zu machen. Aber sie laufen noch nicht lange, drehen sich immer wieder zu mir um und wenn dann galoppieren sie kurz und wild, dann ist wieder Ende. Sie müssen aber auch erstmal wieder Muskeln aufbauen. Am Sonntag haben sie sich danach ganz genüsslich gewälzt, dabei haben sie den Kopf an den Vorderbeinen gerieben.
Überhaupt ist interessant zu beobachten, dass diese beiden Araber sich anders bewegen als die anderen, sie schlagen mit den Köpfen, und heben den Schweif ganz weit nach oben, fast senkrecht. Und sie scheinen mit ihren Blicken und Bewegungen zu sprechen.
Pinocchio:
Während die beiden Araber noch draußen waren, begann ich mit Pinocchio. Er lief wunderbar, reagierte auf die kleinste Bewegung meinerseits, und führte die Schlangenlinien oder den Zirkel sauber aus. Im Trab, das Gleiche, er lief sehr ordentlich und die Schlangenlinie führte er sehr sauber aus. Ich hab auch das Gefühl, dass sich mein Sitz noch einmal verbessert hat, seitdem ich Oliveira gelesen und Frau Sanders Bemerkungen umgesetzt habe. So fiel mir das Leichttraben viel leichter und ich probierte auch das Annähern an das Aussitzen aus. D.h. ich bleibe immer mehr Trabschritte sitzen.
Der Trab lief so gut, dass ich erstmals den Galopp ausprobierte. Pinocchio schien etwas erstaunt zu sein, lief aber sehr bedächtig und ordentlich! Ich wollte es aber nicht übertreiben und galoppierte nur halbe Bahnen auf jeder Hand. Ich würde schon sagen, dass er das erste Ausbildungsziel nun erreicht hat, d.h. dass er wie auf Schienen und an Stangen läuft. Er nimmt den Kopf nicht mehr so tief herunter und hat auch aufgehört an dem Gebiss herumzuknatschen. Letzte Woche hatte er ja diese Maulfixierung, wir sind uns nun fast sicher, dass er da wirklich was gelöst hat, danach ging es steil bergauf! Man müsste nun wissen was es war. Pferde haben also die Möglichkeit selbstständig durch bewegen ihres Unterkiefers Dinge in ihrem Körper zu beeinflussen.
Ich würde ihn nun gerne mal wieder freilaufen zu lassen, so dass er alleine galoppieren kann. Ich denke es ist sinnvoll ein wenig Konditionstraining zu machen , wobei das natürlich auch durch die tägliche Arbeit kommt.
C.S.: Ja, Pinochio kann freilaufen, besser aber noch ist es, aufbauend weiter zu arbeiten und ihn gelegentlic, wie bei Leporello gesehen im kleinen Viereck an der Longe einen kleinen Sprung nehmen zu lassen. Immer nur zwei bis drei mal, dann Handwechsel und etwas Schritt (vorm Sprüngchen vorbei) und wieder..., dabei viel loben. Die Pferde schätzen unsere Wertschätzung... Beim Freilaufen könnte möglicherweise das gerade überwundene Problem, was immer es war, zurückkehren.
Pan:
Ihn nahm ich heute an die Longe. Er lief sehr fleißig, aber etwas unkoordiniert und noch nicht ordentlich. Er bemühte sich alles richtig zu machen und reagierte auf die kleinste Regung von mir, ich brauchte die Peitsche so gut wie nicht einzusetzten, da er aus Stimme sehr gut reagierte. Ich denke er hat spaß an der Arbeit und er freut sich wieder gefordert zu werden.
Viva:
Ich begann mit Vorderhandwenden. Wobei sie diesmal nicht zu wissen schien, was ich von ihr möchte. Sie sah mich nur an und machte erst Seitwärtsschritte, als ich sie fast geschoben habe. Danach führte ich sie. Sie lief ganz gut, drängte aber immer eher nach innen.
Anna:
Anna ließ ich erst wieder an der Longe gehen. Das rechte Hinterbein war nach wie vor nicht gut, jedoch schon besser. Wenn ich sie richtig schnell traben ließ, wurde es besser. Auch nach dem Galopp lief sich besser. Sie hustete auf der linken Hand mehrmals ab. Ich glaube wir sind auf einem guten Weg, denn sie läuft viel aktiver und freudiger, hab ich das Gefühl. Auch unter dem Sattel war sie schon viel besser. Sie lief die Schlangenlinien ziemlich gut und seitdem ich ihren Kopf stellen kann, reagiert sie viel präziser auf meine Hilfen. Ich versuchte wieder zu Traben, doch sie rennt nach wie vor davon, wobei es schon etwas besser geworden ist. Die linke Hand war ruhiger als die recht, was verständlich ist, da sie ja das komische rechte Hinterbein hat.
C.S.: Also, Anna und Sie bekommen 10 Tage nur Schritt reiten verschrieben. Am besten am langen oder am hängenden Zügel.
Die Vorbereitung an der Longe gestern war gut, aber für mein Gefühl fast zuviel. Zu Saisonbeginn hat es keinen Sinn, das Pferd zu forcieren. Besonders wenn Probleme wie Anna extreme Schiefe und dadurch sehr schwaches Hinterbein eine Rolle spielen. Wichtiger und sinnvoller als jedes forcieren ist die stetige Gymnastizierung und noch etwas:
1. Diese start-up Phase nutzt man für die Feinabstimmung, die aus genau Verstehen und dem immer besseren Ausführen des Verstandenen besteht. Das gilt für Pferd und Reiter
2. Denn der Reiter nutzt diese Zeit um alle Einzelheiten des Reitens zu üben und deren ganz genaue Ausführung sicher zu stellen. Das gilt für Haltung, Sitz, Beine, Absätze, Hände, eine korrekt ausgeführte Zügelführung, das Wenden der Augen, des Kopfes, der Schultern, des Brustkorbs, das Dehnen der Wirbelsäule nach oben und, und und... All diese Mittel des Reiters werden Sie nach und nach brauchen, um das zweite Ausbildungziel ‚Das Pferd immer genau unter sich haben’ zu erreichen.
Phili:
Phili ist eine kleine Vollblutstute die ich gestern mit ins Training genommen habe. Ich führte sie. Sie lief sehr flott, ich musste sie eher bremsen als antreiben. Sie hat ganz starke Rain Scorpes. Ich schlag mal nach was das genau ist.
C.S. Rain scoldes
Am Wochenende habe ich nur leichte Arbeit gemacht. D.h. ich habe die Araber frei laufen lassen, Anna und Pinocchio longiert. Alle vier gingen ziemlich gut. Vor allem Anna hat mit ihrem Bein Fortschritte gemacht.
Gestern hab ich dann wieder mit den Arabern angefangen, das freie laufen beginnt ihnen spaß zu machen. Aber sie laufen noch nicht lange, drehen sich immer wieder zu mir um und wenn dann galoppieren sie kurz und wild, dann ist wieder Ende. Sie müssen aber auch erstmal wieder Muskeln aufbauen. Am Sonntag haben sie sich danach ganz genüsslich gewälzt, dabei haben sie den Kopf an den Vorderbeinen gerieben.
Überhaupt ist interessant zu beobachten, dass diese beiden Araber sich anders bewegen als die anderen, sie schlagen mit den Köpfen, und heben den Schweif ganz weit nach oben, fast senkrecht. Und sie scheinen mit ihren Blicken und Bewegungen zu sprechen.
Pinocchio:
Während die beiden Araber noch draußen waren, begann ich mit Pinocchio. Er lief wunderbar, reagierte auf die kleinste Bewegung meinerseits, und führte die Schlangenlinien oder den Zirkel sauber aus. Im Trab, das Gleiche, er lief sehr ordentlich und die Schlangenlinie führte er sehr sauber aus. Ich hab auch das Gefühl, dass sich mein Sitz noch einmal verbessert hat, seitdem ich Oliveira gelesen und Frau Sanders Bemerkungen umgesetzt habe. So fiel mir das Leichttraben viel leichter und ich probierte auch das Annähern an das Aussitzen aus. D.h. ich bleibe immer mehr Trabschritte sitzen.
Der Trab lief so gut, dass ich erstmals den Galopp ausprobierte. Pinocchio schien etwas erstaunt zu sein, lief aber sehr bedächtig und ordentlich! Ich wollte es aber nicht übertreiben und galoppierte nur halbe Bahnen auf jeder Hand. Ich würde schon sagen, dass er das erste Ausbildungsziel nun erreicht hat, d.h. dass er wie auf Schienen und an Stangen läuft. Er nimmt den Kopf nicht mehr so tief herunter und hat auch aufgehört an dem Gebiss herumzuknatschen. Letzte Woche hatte er ja diese Maulfixierung, wir sind uns nun fast sicher, dass er da wirklich was gelöst hat, danach ging es steil bergauf! Man müsste nun wissen was es war. Pferde haben also die Möglichkeit selbstständig durch bewegen ihres Unterkiefers Dinge in ihrem Körper zu beeinflussen.
Ich würde ihn nun gerne mal wieder freilaufen zu lassen, so dass er alleine galoppieren kann. Ich denke es ist sinnvoll ein wenig Konditionstraining zu machen , wobei das natürlich auch durch die tägliche Arbeit kommt.
C.S.: Ja, Pinochio kann freilaufen, besser aber noch ist es, aufbauend weiter zu arbeiten und ihn gelegentlic, wie bei Leporello gesehen im kleinen Viereck an der Longe einen kleinen Sprung nehmen zu lassen. Immer nur zwei bis drei mal, dann Handwechsel und etwas Schritt (vorm Sprüngchen vorbei) und wieder..., dabei viel loben. Die Pferde schätzen unsere Wertschätzung... Beim Freilaufen könnte möglicherweise das gerade überwundene Problem, was immer es war, zurückkehren.
Pan:
Ihn nahm ich heute an die Longe. Er lief sehr fleißig, aber etwas unkoordiniert und noch nicht ordentlich. Er bemühte sich alles richtig zu machen und reagierte auf die kleinste Regung von mir, ich brauchte die Peitsche so gut wie nicht einzusetzten, da er aus Stimme sehr gut reagierte. Ich denke er hat spaß an der Arbeit und er freut sich wieder gefordert zu werden.
Viva:
Ich begann mit Vorderhandwenden. Wobei sie diesmal nicht zu wissen schien, was ich von ihr möchte. Sie sah mich nur an und machte erst Seitwärtsschritte, als ich sie fast geschoben habe. Danach führte ich sie. Sie lief ganz gut, drängte aber immer eher nach innen.
Anna:
Anna ließ ich erst wieder an der Longe gehen. Das rechte Hinterbein war nach wie vor nicht gut, jedoch schon besser. Wenn ich sie richtig schnell traben ließ, wurde es besser. Auch nach dem Galopp lief sich besser. Sie hustete auf der linken Hand mehrmals ab. Ich glaube wir sind auf einem guten Weg, denn sie läuft viel aktiver und freudiger, hab ich das Gefühl. Auch unter dem Sattel war sie schon viel besser. Sie lief die Schlangenlinien ziemlich gut und seitdem ich ihren Kopf stellen kann, reagiert sie viel präziser auf meine Hilfen. Ich versuchte wieder zu Traben, doch sie rennt nach wie vor davon, wobei es schon etwas besser geworden ist. Die linke Hand war ruhiger als die recht, was verständlich ist, da sie ja das komische rechte Hinterbein hat.
C.S.: Also, Anna und Sie bekommen 10 Tage nur Schritt reiten verschrieben. Am besten am langen oder am hängenden Zügel.
Die Vorbereitung an der Longe gestern war gut, aber für mein Gefühl fast zuviel. Zu Saisonbeginn hat es keinen Sinn, das Pferd zu forcieren. Besonders wenn Probleme wie Anna extreme Schiefe und dadurch sehr schwaches Hinterbein eine Rolle spielen. Wichtiger und sinnvoller als jedes forcieren ist die stetige Gymnastizierung und noch etwas:
1. Diese start-up Phase nutzt man für die Feinabstimmung, die aus genau Verstehen und dem immer besseren Ausführen des Verstandenen besteht. Das gilt für Pferd und Reiter
2. Denn der Reiter nutzt diese Zeit um alle Einzelheiten des Reitens zu üben und deren ganz genaue Ausführung sicher zu stellen. Das gilt für Haltung, Sitz, Beine, Absätze, Hände, eine korrekt ausgeführte Zügelführung, das Wenden der Augen, des Kopfes, der Schultern, des Brustkorbs, das Dehnen der Wirbelsäule nach oben und, und und... All diese Mittel des Reiters werden Sie nach und nach brauchen, um das zweite Ausbildungziel ‚Das Pferd immer genau unter sich haben’ zu erreichen.
Phili:
Phili ist eine kleine Vollblutstute die ich gestern mit ins Training genommen habe. Ich führte sie. Sie lief sehr flott, ich musste sie eher bremsen als antreiben. Sie hat ganz starke Rain Scorpes. Ich schlag mal nach was das genau ist.
C.S. Rain scoldes
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