Montag, 30. April 2007

6. Tag

Das Freilaufen war bei allen Gruppen sehr schön- Lacor, lief ordentlich im Zirkel um mich herum, mit Hals nach innen, die Araber tobten ihre Kraft raus, So und die anderen waren wie immer und bei Pinocchios Gruppe foel besonders Pepita auf, die einen richtigen Tanz vollführte. Sie ging in den zweiten Gang (vermute ich), und schlug öfters hinten aus.

Lacor:
Die Übungen an der Halblangen Longe klappen schon immer besser. Er klebt auch nicht mehr so sehr auf mir. Gestern ist er richtig schön gelaufen, hat gut unter den Schwerpunkt getreten und seinen Hals nach Innengewand getragen.


Fiona:
Fiona macht alles gut soweit. Sie ist konzentriert, aufmerksam und ich denke mal das Geradestepferd, das ich im Moment reite....Ich will nun gerne beginnen sie ein bischen mehr zu fordern, also längere Trabeinheiten (Wechsel von Leichttraben & Aussitzen), und auch wenn das klappt den Galopp hinzunehmen.

Fallada:
Sie machte angangs wieder diese kleinen, kurzen Schrittchen, trug den Hals sehr hoch und lief irgendwie unkoordiniert. Dies legte sich aber viel schneller, als beim letzten Mal. Sie wurde immer ruhiger, machte längere Schritte und fühlte sich auch normaler an. ich begann mit Hufschlagfiguren.

Pinocchio:
Er lief wieder an der Halblangen Longe. Ich muss ihn nach wie vor immer wieder ermahnen seinen Kopf nach Innen zu nehmen, wenn er es macht, läuft er wunderbar. Es war insgesammt schon besser als das letzte mal.

Anna:
Bei ihr machte sich der Stehtag bemerkbar, sie war anfangs ziemlich steif, unwillig und sehr unruhig im Hals. Dies legte sich aber zusehends und sie wurde immer weicher und leichter zu Reiten. Einen großen Sprung machte sie während/nach dem Traben, dabei hustete und schnaubte sie kräftig ab, danach ging es viel besser.
Guten Morgen Frau Sander, als sie Anna gestern übernahmen, war ich ja eigentlich noch nicht ganz fertig, also ich hätte nicht so aufgehört, wie sie war, als sie sie übernahmen. Wollt ich nur gesagt haben, sie war schon besser als am Anfang aber auch mir hätte es noch nicht ganz gereicht.... Ich freu mich schon auf ihre Ratschläge, damit ich schneller ans Ziel kommen kann!!

Samstag, 28. April 2007

4. Tag/5. Tag

Der vierte Tag ist wegen meinem Bein ausgefallen.

Fiona:
Sie schien nicht ganz so motiviert zu sein wie die Tage davor. Lief langsamer im Trab und bot den Galopp nicht mehr an. Als ich sie doch antrieb, schien es, als ob sie ein bischen Schwierigkeiten hätte bei den engen Wendungen. Ich machte dann eine Runde ums Haus, dort entspannte sie sich zusehends. Bot wieder den Trab an und wirkte gelöster.

Pinocchio:
Er war im Schritt auch ziemlich langsam, Trabte aber bei aufmunterungsversuchen sofort an. Anfangs hielt er seinen Hals eher nach außen, wenn ich ihn wieder an die Halblangelonge nahm, war es sofort besser und später an der langen auch wieder besser. Sein Trab war sehr schön mit großen Tritten. Abschnauben rechts.

Fallada:
Anfangs war sie ziemlcih zappelig und machte nur ganz kleine trippelnde Schritte. Dies wurde aber von Runde zu Runde besser. Sie nahm den Kopf sehr hoch, ich versuchte ihr zu zeigen, dass sie ihn ruhig tiefer nehmen und den Rücken strecken kann.

Anna:
Mit ihr ging es wieder ziemlich gut. Ich probierte neues aus: An den langen Seiten leichttraben mit großen Tritten, in den Kurven aussitzen mit kleineren Tritten. Es klappte für das erste Mal schon ganz gut. Auf unserem kleinen Ausritt hatte sie einen schönen flotten aber nicht nervösen Schritt, wirkte entspannt und interessiert. Auch der Trab klappte gut.

Donnerstag, 26. April 2007

3. Tag

Jeden Tag was neues mit den Pferden.... Ich hab gestern Abend einen Pferdekuss abbekommen und mir wieder bewusst machen müssen, dass es so schnell geht, dass was passiert, eine Sekunde nicht aufgepasst und schon klebt ein Huf am Bein. Nicht, dass ich jetzt sage, es ist viel zu gefährlich, nein, sicher nicht, eher in die Richtung, wenn man nicht wirklich bei der Sache ist, dann sollte man es auch lieber lassen. Es bringt nichts bei Pferden irgendetwas überstürzen zu wollen, oder nur halbherzig dabei zu sein.

Fiona:
Sie lief wieder fröhlich und recht flott. Im Leichttrab lief sie wunderbar flüssig, wenn ich aussaß blieb sie nach einer Runde meist stehen, mit ihr kann ich sicher gut den Wechsel zwischen Aussitzen und Leichttraben üben. Nach einer kleinen Aufforderung galoppierte sie an. Nach einer halben Runde, hab ich sie aber wieder pariert. Auch die kleine Runde ums Haus lief sie souverän und ruhig. Ich freue mich schon mit ihr die Umgebung zu erkunden.

Fallada:
Da ich das Freilaufen ausgelassen habe, war sie sehr bewegungsfreudig und ich longierte sie erstmal eine Weile. Auf dem großen Reitplatz fuhr sie anfangs etwas hoch, galoppierte auf der linken Hand nicht flüssig, fiel nach ein paar Sprüngen wieder in einen Renntrab, auf der rechten Hand war es viel besser. Ich ließ sie mehr oder weniger selbst entscheiden wielange sie eine Gangart beibehalten möchte. Nach einem weiteren Handwechsel klappte der Linksgalopp viel besser.
Beim Reiten war sie dann wieder sehr konzentriert, ich musste aber sehr darauf achten, dass sie durch das Geraderichten nicht ihre Bewegungsfreude verliert. Gestern hab ich das erstemal richtig gespürt, wenn sie bei den Kurven ihr Hinterteil herausschiebt um dem richtigen Untertreten zu entgehen. Wenn ich sie dann aber im extremen dazu aufgefordert habe, so dass wir schon fast seitwärts durch die Kurven sind, schnaubte sie öffters ab oder leckte sich. Die Gerade nutzte sie dann richtig zum entspannen.

Anna:
An der Longe lief sie nicht so flüssig wie unter dem Sattel. Ich musste sie konstant antreiben. Schnaubte aber gut im Trab ab. Beim Reiten ging es wieder gut. Ich versuchte wieder den Trab. Ich achtete darauf, dass sie nicht begann zu rennen, sie hatte die tendenz dazu, aber sie beruhigte sich sehr schnell und lief schön flüssig.

Araber:
Beim Freilauf waren sie wieder so aktiv wie davor. Vorallem Viva wollte unbedingt viel rennen. Sie lief manchmal in ganz aufgerichtetem Trab um mich herum, mit dem Kopf auf mich gerichtet, ich kam mir vor, wie ein Zirkusdompteur!! =)

Mittwoch, 25. April 2007

2. Tag

Vormittags:

Fallada:
Da ich ncoh ncht viel mit ihr gemacht habe, longierte ich sie erstmal, um zu sehen wie sie auf mich reagiert. Auf der rechten Hand lief sie wunderbar, schnaubte und hustete im Trab ab. Auf der linken Hand begann sie aber im Trab ein bischen zu rennen. Beim Reiten war sie sehr aufmerksam und feinfühlig. Bei ihr spürt man die Schiefe sehr deutlich und ich hatte anfangs Probleme gut auf ihr zu sitzen. Man spürt auch deutlich die Unterschiede der beiden Seiten. Auf der rechten Hand geht es viel einfacher als auf der linken. Auf der linken hat sie manchmal ganz stark den Kopf gesenkt und dann geschlagen, dies hat sie überhaupt nicht auf der rechten gemacht.

Fiona:
Über Fiona war ich sehr überrascht. Selber hatte ich nciht viel mit ihrzu tun, hab sie aber mit Nikolai beobachtet, ich machte mich auf mühsames Treiben gefasst. Wer weiß warum, (vielleicht weil sie abgenommen hat) war dies überhaupt nicht nötig. Sie lief wunderbar flott. Überhaupt hatte ich den Eindruck sie läuft sehr ordentlich. Sie lief auch, als bestes Pferd bis jetzt, gut auf der Geraden durch die Bahn.

Nachmittags:
Freilaufenlassen der beiden Gruppen 1&2, sowie die Araber.
Im Gegensatz zu den beiden Vollblutgruppen, denen das drückende Wetter zu beeinflussen schienen, explodierten die Araber förmlich. Ich musste die fast nicht antreiben und beide fetzten über die Bahn. Ich darf sie also wirklich nicht vernachlässigen!!

Abends:
Lacor:
Mit ihm klappte das Führen schon wieder besser. Wobei er anfangs sehr geklemmt hat und sich keine zehn centimerter von mir entfernt hat. Er klebte richtig auf mir. Wenn ich stehen blieb, kam er ganz nah ran. Später ging es dann besser. Es ist schade, dass er die Wunden hat, ich würde ihn gerne wieder reiten, aber er ist immer noch sehr empfindlich in der ganzen Region.

Pinocchio:
Bei Pinocchio merk ich immer wieder seine ganze Routine. Egal was man von ihm verlangt, er tut es immer gewissenhaft und gut. So lief er gut an der halblangen Longe, reagierte auf meine Aufforderungen, alles gut, außer, dass er eine leichte Schiefstellung im Genick hatte. Darum kümmern wir uns heute.

Dienstag, 24. April 2007

2. Abschnitt: 1. Tag

Man merkt, dass eine helfende Hand fehlt...
Die Tage sind nun noch ausgefüllter als im ersten Abschnitt, aber das tut gut und macht richtig spaß! Da es hier sehr warm ist, wird die Arbeit an den Pferden auf den Abend verschoben.

Als erstes habe ich die beiden Gruppen (Pinocchio, Anna, Walki,Pepita. - So, Fallada, Phili, Fiona) auf dem großen Reitplatz frei laufen lassen.
Beiden schien es spaß zu machen wieder bewegt zu werden.

Lacor:
Er wollte gar nicht von der Weide reinkommen. Nachdem seine Gruppe aber über die ganze Weide hin und her gejagt war, ließ er sich einfangen und überreden. Er wurde von Pippin ziemlich hergenommen, hat überall Bissspuren und Kratzer. Ich hatte das Gefühl, dass er auch noch Schmerzen hat, hab ihn desswegen nicht geritten. Beim Führen, hab ich daraf geachtet, dass er seinen Hals schön nach innen trägt und gut das Innerehinterbein belastet.

Anna:
Anna war fast so wie letzte Woche. Ich hatte Anfangs eher probleme als sie.Der Sattel rutschte, ich ließ die Gerte fallen und stellte mich unglaublich ungeschickt beim Einstellen der Länge der Bügel an. Anna machte aber das ganze Rumgehampel wunderbar mit und lief schön Vorwärts. Ich bin nur Schritt geritten.

Dienstag, 17. April 2007

Kein-Sattel



Hier ein Bild des Kein-Sattels, entwickelt von Frau Sander. Wir benutzen ausschließlich diesen Sattel. Er erlaubt es den Pferderücken genau zu spüren und minimale Übertragungen zu erreichen. Er befindet sich noch in Entwicklung. Zu empfehlen wäre noch eine bessere Gewichtverteilung und die Möglichkeit vom Boden aufzusteigen.

Videos:

Auf dem Recherche-Blog sind nun Videos von unsrer Arbeit zu sehen. Durch das Visuelle werden einige Bloginhalte verdeutlicht. Dies wollen wir in Zukunft auch beibehalten. Viel Spaß beim Ansehen.