Fallada:
Auf dem kleinen Viereck fiel sie gleich, ohne Antreiben, in den Trab, ich hatte Mühe sie die Aufwärmrunden im Schritt zu halten. Nachdem sie dann durfte hatte sie starke tendenz zum Eilen. Reagierte aber prombt auf meine Körpersprache, wenn ich sie wieder verlangsamen wollte. Später an der Longe ging sie besser, war aber nicht ganz so flüssig, entspannt und kooperativ wie am Tag zuvor. Es dauerte ca. 20 Minuten, bis sie ein paar Runden ruhig und gleichmäßig ging, richtig in Richtung Schwerpunkt trat und im Endeffekt auch zaghaft abschnaubte.
Anna:
Auch bei ihr musste ich wieder sehr aufpassen, dass sie ihren Kopf nicht nach außen hält und dadurch ihre Beine nicht richtig einsetzt. Nach einem längeren Trab auf der linken Hand hustete sie mehrmals ab und schnaubte auch feste. Die rechte Hand wollte aber mal wieder nicht richtig "fluppen". Nachdem es einigermaßen ging, bin ich mit ihr auf den großen Reitplatz. Ein kurzes Antreiben und sie machte wilde Bocksprünge. Danach galoppierte sie einige Runden, der anschließende Trab war ein Schmaus für die Augen: Hochaufgerichteter Schweif, hochgehobener Kopf und weit ausgreifende Hufe. Nachdem sie wieder ein paar Runden im Schritt gegangen war, schaute sie mich an mit einem Blick der soviel hieß wie: Das hättest du ruhig auch schon früher mal machen können!
Walki:
Mit ihr bin ich gleich auf den großen Reitplatz gegangen. Dort habe ich sie erstmal ausgiebig rumspringen lassen, dies hat sie auch voll ausgenutzt. Danach ging sie an der Longe erstmal sehr gut, ruhig, entspannt etc. Wollte dann aber doch noch einmal testen, wie weit sie mit mir gehen kann und fiel immer wieder in Trab und ließ sich schwer anhalten, bis ich ihr dann deutlich gezeigt habe, dass ich das nicht so gerne mag - nachdem wir das geklärt hatten, lief sie wie ein Lamm hinter mir her und an der Longe war auch alles gut. Sie hielt dann von ganz alleine ihren Kopf in der richtigen Position. Danach ließ cih sie nocheinmal frei laufen und sie lief ruhig im Schritt, kam auf mich zu und wir beendeten die erste Einheit. Gegen Abend holte ich sie nocheinmal, ich führte sie an der Halblangen Longe. Ab und zu lief sie nicht im richtigen Takt, konzentrierte ich mich aber darauf, ging es besser. Insgesammt lief sie auch beim zweiten Mal ganz gut.
Padan:
Ich brachte sie als erstes auf das kleine Viereck. Sie war sehr Bewegungsfreudig und ließ sich ca. eine halbe Stunde nicht beruhigen und trabte oder galoppierte fast am Stück. Trotzdem ließ sie sich anhalten oder wenden. Wobei sie sich beim Wenden immer echauffierte. Wenn ich sie anhielt, schaute sie mich erwartungsvoll an, bewegte sich aber nicht auf mich zu, was sie sonst immer machte. Ich ließ sie dann immer wieder weiter laufen, da ich sie dazu bringen wollte zu mir zu kommen. Nach 40 Minuten war sie immer noch topfit, fast gar nicht erhitzt und machte keine Anstalten, zu mir zu kommen. Ich stellte mich dann in eine Ecke und versuchte sie nicht anzuschauen. Nach ca. 5 Minuten bewegte sie sich langsam auf mich zu, immer Schritt für Schritt, fast heimlich. Bis sie direkt vor mir stand, mich anschnaubte und den Kopf senkte. Danach nahm ich sie ans Halfter.
Auf dem Putzplatz stand sie schon viel ruhiger, folgte mir aber immer mit Ohren, Augen, Kopf. Das heißt, wenn ich mich wegbewegte wollte sie hinterher. Als sie immer unruhiger wurde, brachte ich sie in den Stall zurück.
Abends hatten wir eine Art Test: Padans Gruppe wurde auf den Reitplatz gebracht und sie stand noch alleine in der Box und wurde immer nervöser. Anja konnte sie aber trotz Nervosität ohne Probleme aufhalftern und rausführen.
Freitag, 29. Juni 2007
9. Tag
Fallada:
Sie scheint sich immer mehr auf die Handarbeit einzulassen. Geht flüssig und wirkt ziemlich entspannt. jedoch fängt sie an ihren Kopf nach außen zu halten, was ich dann wieder korrigiere. Danach hab ich sie wieder Traben lassen, damit sie sich nicht wieder verspannt. Sie schnaubte dann auch ab.
Anna:
Sie macht sich in meinen Augen auch gut. Belastet immer mehr ihr rechtes Hinterbein und wird auch wieder flüssiger im Trab, bei ihr kann man richtig sehen, wenn das rechte Hinterbein klemmt und wie sie es dann immer weiter "austreten" lässt. Nach meiner Handarbeit ist Frau Sander auf ihr geritten. Auf ihren Bericht wäre ich noch sehr gespannt.
Walki:
Ihre Vorderhandwenden am Platz werden immer besser, anfangs noch stockend und vorsichtig werden sie nun immer weicher und durchgehender. Auf dem kleinen Viereck ließ ich sie erst frei laufen, sich ausrennen und galoppieren. Ich habe gemerkt, dass es nichts bringt sie sofort zu fordern. Beim Traben und öfters nach dem Galoppieren schnaubte sie ab und leckte sich. Nachdem sie ruhiger wurde und zu mir in die Mitte kam, hab ich sie an die Longe genommen und im Schritt gehen lassen, dabei beachtet, dass ihr Kopf Innen ist und sie gut in Richtung Schwerpunkt tritt. Dies macht sie schon viel besser und ich brauche nur noch manchmal leicht zu zupfen.
Padan:
Sie band ich das erste Mal am Putzplatz fest. Sie war nicht nervös, zappelte aber immer wieder von rechts nach links, wollte mir hinterher wenn ich weggegangen bin etc. Dies darf, so Frau Sander, auf keinen Fall sein und dass sie die Decke dabei auf ihrem Rücken liegen ließ, sei auch kein wirklicher Erfolg/Fortschritt. So bin ich wieder auf das kleine Viereck. Hier ging sie nach einigen Runden Trab und Galopp das erste Mal im Schritt. Auf beiden Händen konnte ich sie dann vom Schritt in Trab in den Galopp und wieder zurück dirigieren. Sie schnaubte ab und ich sah sie das erstem Mal lecken. Nach dieser ganzen Anstrengung stand sie auch am Putzplatz schon etwas ruhiger.
Sie scheint sich immer mehr auf die Handarbeit einzulassen. Geht flüssig und wirkt ziemlich entspannt. jedoch fängt sie an ihren Kopf nach außen zu halten, was ich dann wieder korrigiere. Danach hab ich sie wieder Traben lassen, damit sie sich nicht wieder verspannt. Sie schnaubte dann auch ab.
Anna:
Sie macht sich in meinen Augen auch gut. Belastet immer mehr ihr rechtes Hinterbein und wird auch wieder flüssiger im Trab, bei ihr kann man richtig sehen, wenn das rechte Hinterbein klemmt und wie sie es dann immer weiter "austreten" lässt. Nach meiner Handarbeit ist Frau Sander auf ihr geritten. Auf ihren Bericht wäre ich noch sehr gespannt.
Walki:
Ihre Vorderhandwenden am Platz werden immer besser, anfangs noch stockend und vorsichtig werden sie nun immer weicher und durchgehender. Auf dem kleinen Viereck ließ ich sie erst frei laufen, sich ausrennen und galoppieren. Ich habe gemerkt, dass es nichts bringt sie sofort zu fordern. Beim Traben und öfters nach dem Galoppieren schnaubte sie ab und leckte sich. Nachdem sie ruhiger wurde und zu mir in die Mitte kam, hab ich sie an die Longe genommen und im Schritt gehen lassen, dabei beachtet, dass ihr Kopf Innen ist und sie gut in Richtung Schwerpunkt tritt. Dies macht sie schon viel besser und ich brauche nur noch manchmal leicht zu zupfen.
Padan:
Sie band ich das erste Mal am Putzplatz fest. Sie war nicht nervös, zappelte aber immer wieder von rechts nach links, wollte mir hinterher wenn ich weggegangen bin etc. Dies darf, so Frau Sander, auf keinen Fall sein und dass sie die Decke dabei auf ihrem Rücken liegen ließ, sei auch kein wirklicher Erfolg/Fortschritt. So bin ich wieder auf das kleine Viereck. Hier ging sie nach einigen Runden Trab und Galopp das erste Mal im Schritt. Auf beiden Händen konnte ich sie dann vom Schritt in Trab in den Galopp und wieder zurück dirigieren. Sie schnaubte ab und ich sah sie das erstem Mal lecken. Nach dieser ganzen Anstrengung stand sie auch am Putzplatz schon etwas ruhiger.
Donnerstag, 28. Juni 2007
8. Tag
Neu motiviert ging es wieder los. Ich hatte keine Schmerzen, ich fühlte mich gut.
Trotzdem wollte ich noch nicht wieder Reiten – eine gute Entscheidung.
Anna:
Mit ihr ging ich in den Longierzirkel und hielt sie an der Longe. Sie entspannte sich schnell und hustete viel ab. Ihre Schritte im Trab waren ausgreifend und fließend. Auf der rechten Hand wollte sie dann aber nach einer Weile nicht mehr ihr Hinterbein belasten. Ich korrigierte das, indem ich ihren Kopf immer wieder leicht zupfte. Danach ließ ich sie Seitwärtstreten. Beim anschließenden Seitenwechsel hatte ich das Gefühl, dass ihr Bein wieder ein bisschen steifer war. Dies löste sich nach ein paar Runden. Nach einem erneuten Handwechsel kontrollierte ich, ob sie immer noch richtig untertritt. Dies machte sie schon recht gut von alleine und wenn ich sie daran erinnerte war es fast perfekt.
Walki:
Sie war schon am Putzplatz ziemlich unruhig, um sie sich „austoben“ zu lassen ließ ich sie im kleinen Viereck frei laufen. Dies nutze sie auch und Trabte und Galoppierte recht viel. Dabei schnaubte sie ab. Danach hatten wir einen „moment of join-up“, was mich sehr freute und berührte, sie folgte mir mit gesenktem Kopf und blies mit ihren Nüstern sanft an meine Hand.
Danach longierte ich sie im Innenhof. Ihr Hals war schon viel besser, aber manchmal schaute sie noch nach außen, worauf ich sie wieder mehr an die halblange Longe nahm und durch sanften Zupfen korrigierte. Dies ging so auf beiden Händen. Zum Schluss ließ ich sie noch ein paar Runden auf beiden Händen traben, sie löste sich wieder und ging gleichmäßig und ruhig.
Frau Sander erzählte mir, dass sie gestern auf ihr geritten war und sie sich ähnlich verzogen wie Anna angefühlt hat. Dies hat mich wieder ziemlich verunsichert und ich musste mir wieder bewusst machen, dass sich die Dinge nicht in Luft auflösen, auch wenn ich sie für einen Moment beiseite schieben kann. Ich habe den Anspruch alles richtig zu machen und muss erstmal lernen mit Rückschritten umzugehen und zu akzeptieren, dass ich in einem Lernprozess bin und noch nicht auf anhieb alles richtig machen kann. Trotzdem bleibt die Frage nach meinen körperlichen Fähigkeiten und ob ich tatsächlich ein Problem im Rücken habe, dies werde ich in den nächsten Tagen klären.
Fallada:
Sie longierte ich auch im kleinen Viereck. Sie wirkt insgesamt gelöster und ein Stück weicher. Dafür hat sie nun auch ihren Kopf nach außen gehalten und ich musste sie ständig daran erinnern ihn hereinzunehmen und richtig in Richtung Schwerpunkt zu treten. Dies ging soweit auch gut, allerdings verspannte sie sich wieder ein bisschen. Es dauerte wieder ein paar weitere Runden, bis ich beides einigermaßen im Griff hatte. Insgesamt war es aber ein gutes Ergebnis.
Padan:
Das erste Mal anbinden in der Box! Es ging gut. Sie reagierte nicht panisch, auch wenn sie versuchte sich wegzudrehen und vom Strick gehalten wurde. Wegen dem Futter in meiner Tasche hing sie die ganze Zeit mit ihrem Maul/Nüstern an mir dran, was ich ständig versuchte zu bekämpfen. Wenn ich sie aus der Hand füttere, setzt sie nach einer Weile ihre Zähne ein, dies erwischte mich einmal und ich reagierte ziemlich heftig darauf, Padan erkannte dies dann an und nahm nur noch mit den Nüstern die Körner. Ihre Vorderhufe ließ sie sich heute auch schon viel besser und länger aufheben. Danach ging ich wieder mit ihr auf das Viereck und ließ sie laufen. Dabei legte ich ihr die Decke auf den Rücken und auch dies machte sie ohne Probleme mit. Unser größter Erfolg aber lag darin, dass sie sich auf dem Viereck von mir ab -und auch wieder aufhalftern ließ.
Trotzdem wollte ich noch nicht wieder Reiten – eine gute Entscheidung.
Anna:
Mit ihr ging ich in den Longierzirkel und hielt sie an der Longe. Sie entspannte sich schnell und hustete viel ab. Ihre Schritte im Trab waren ausgreifend und fließend. Auf der rechten Hand wollte sie dann aber nach einer Weile nicht mehr ihr Hinterbein belasten. Ich korrigierte das, indem ich ihren Kopf immer wieder leicht zupfte. Danach ließ ich sie Seitwärtstreten. Beim anschließenden Seitenwechsel hatte ich das Gefühl, dass ihr Bein wieder ein bisschen steifer war. Dies löste sich nach ein paar Runden. Nach einem erneuten Handwechsel kontrollierte ich, ob sie immer noch richtig untertritt. Dies machte sie schon recht gut von alleine und wenn ich sie daran erinnerte war es fast perfekt.
Walki:
Sie war schon am Putzplatz ziemlich unruhig, um sie sich „austoben“ zu lassen ließ ich sie im kleinen Viereck frei laufen. Dies nutze sie auch und Trabte und Galoppierte recht viel. Dabei schnaubte sie ab. Danach hatten wir einen „moment of join-up“, was mich sehr freute und berührte, sie folgte mir mit gesenktem Kopf und blies mit ihren Nüstern sanft an meine Hand.
Danach longierte ich sie im Innenhof. Ihr Hals war schon viel besser, aber manchmal schaute sie noch nach außen, worauf ich sie wieder mehr an die halblange Longe nahm und durch sanften Zupfen korrigierte. Dies ging so auf beiden Händen. Zum Schluss ließ ich sie noch ein paar Runden auf beiden Händen traben, sie löste sich wieder und ging gleichmäßig und ruhig.
Frau Sander erzählte mir, dass sie gestern auf ihr geritten war und sie sich ähnlich verzogen wie Anna angefühlt hat. Dies hat mich wieder ziemlich verunsichert und ich musste mir wieder bewusst machen, dass sich die Dinge nicht in Luft auflösen, auch wenn ich sie für einen Moment beiseite schieben kann. Ich habe den Anspruch alles richtig zu machen und muss erstmal lernen mit Rückschritten umzugehen und zu akzeptieren, dass ich in einem Lernprozess bin und noch nicht auf anhieb alles richtig machen kann. Trotzdem bleibt die Frage nach meinen körperlichen Fähigkeiten und ob ich tatsächlich ein Problem im Rücken habe, dies werde ich in den nächsten Tagen klären.
Fallada:
Sie longierte ich auch im kleinen Viereck. Sie wirkt insgesamt gelöster und ein Stück weicher. Dafür hat sie nun auch ihren Kopf nach außen gehalten und ich musste sie ständig daran erinnern ihn hereinzunehmen und richtig in Richtung Schwerpunkt zu treten. Dies ging soweit auch gut, allerdings verspannte sie sich wieder ein bisschen. Es dauerte wieder ein paar weitere Runden, bis ich beides einigermaßen im Griff hatte. Insgesamt war es aber ein gutes Ergebnis.
Padan:
Das erste Mal anbinden in der Box! Es ging gut. Sie reagierte nicht panisch, auch wenn sie versuchte sich wegzudrehen und vom Strick gehalten wurde. Wegen dem Futter in meiner Tasche hing sie die ganze Zeit mit ihrem Maul/Nüstern an mir dran, was ich ständig versuchte zu bekämpfen. Wenn ich sie aus der Hand füttere, setzt sie nach einer Weile ihre Zähne ein, dies erwischte mich einmal und ich reagierte ziemlich heftig darauf, Padan erkannte dies dann an und nahm nur noch mit den Nüstern die Körner. Ihre Vorderhufe ließ sie sich heute auch schon viel besser und länger aufheben. Danach ging ich wieder mit ihr auf das Viereck und ließ sie laufen. Dabei legte ich ihr die Decke auf den Rücken und auch dies machte sie ohne Probleme mit. Unser größter Erfolg aber lag darin, dass sie sich auf dem Viereck von mir ab -und auch wieder aufhalftern ließ.
Mittwoch, 27. Juni 2007
7. Tag
Wegen anhaltender Rückenschmerzen und großem Zweifel meiner Fähigkeiten (siehe Recherche-Blog) wollte ich es gestern bei Handarbeit belassen. Dies war eine gute Entscheidung, da ich wieder eine innigere Beziehung zu den Pferden aufgebaut habe.
Anna:
An der Longe war sie erst ein bischen verhalten. Sie schaute nach rechts und links und wollte nicht Vorwärts gehen. Ich nahm sie dann an die halblange Longe und lief ihr Rückwärts vorraus, so dass sie ihren Kopf nach innen nehmen musste und auch mit dem inneren Hinterbein untertreten musste. Dann ließ ich sie Seitwärtstreten, auf beiden Seiten und danach entweder im kleinen Zirkel gehen, um das rechte Hinterbein richtig zu belasten, oder auf der anderen Hand im großen Zirkel und Vorwärts, so dass sie mit dem rechten Hinterbein richtig schieben musste. Sie begann sich sichtlich zu entspannen, schnaubte auf der linken Hand viel und kräftig ab und am Ende hat sie auch mit dem rechten Hinterbein konstant unter den Schwerpunkt getreten. Sie wirkte beim in die Box bringen, ziemlich geschafft, aber auch zufrieden.
Walki:
Ein Stehtag und kein Freilauf - Walki hatte einen enormen Vorwärtsdrang. Beim longieren schoss sie direkt los, ging in den Trab und ich ließ sie einige Runden einfach machen. Da ihr Hals nicht nach außen war und sie häufig abschnaubte sah ich darin auch kein Problem. Obwohl sie sehr schnell trabte, eilte sie nicht, sie schritt groß und kräftig aus und war für das Auge eine reine Wonne. Nach und nach beruhigte sie sich und wir machten ein paar ordentliche Runden im Schritt, nach dem Handwechsel ging es wieder los, sie begann zu traben, genau eine Runde später kam Frau Sander dazu und sah dass Walki ihren Kopf nach außen hält, also praktisch ihre alte Gewohnheit wieder hochspielte. Sie übernahm und Walki wurde im Schritt angewiesen ihren Kopf richtig zu tragen. Dies ist, so erklärte mir Frau Sander, auch eine Frage des Durchkommens. Erst wenn sie sich richtig Verhält und auf das reagiert, was wir ihr anweisen, darf sie schneller gehen. Leider dauerte es bei mir dann nochmal eine Weile bis ich richtig durchgekommen war und ich wollte es nicht riskieren, alles im Trab wieder zunichte zu machen. So stellte ich sie wieder weg.
Fallada:
Bei Ihr war das Hauptziel sie zu lösen und entspannt laufen zu lassen. Ich brachte sie auf den kleinen Longierzirkel und ließ sie ohne Longe laufen. Runde um Runde entspannte sie sich, schritt weiter aus, senkte den Kopf und zum Schluss schnaubte sie ab. Dies war für mich schön zu hören, denn ich kann mich nicht erinnern sie jemals davor abschnauben gehört zu haben.
Padan:
Sie begann ich in der Box zu putzen, ich zog den Strick durch die Halterung und war das erste mal kurz davor sie auch festzubinden, sie steht so ruhig und entspannt da, wenn ich sie putze. Ich striegelte sie am ganzen Körper, kämmte sie Mähne, strich mit dem Striegel auch über ihren Kopf, alles ließ sie ohne Probleme mit sich geschehen. Ich hob auch ihre Hufe hoch, was sie geschehen ließ, aber nicht lange. Dies werde ich immer weiter versuchen und auch die Zeiten verlängern. Danach halfterte ich sie auf und ab und auch dies geht nun schon richtig gut. Dann holte ich die kleine Decke und begann Padan damit abzureiben, ihr gut zuzureden und Leckerlies zu verteilen. Auch als ich sie auf dem Hals, dann auf dem Rücken liegen ließ machte Padan keine Anstalten sie abzuwerfen oder sonst irgendetwas, sie ließ alles ganz ruhig mit sich geschehen.
Anna:
An der Longe war sie erst ein bischen verhalten. Sie schaute nach rechts und links und wollte nicht Vorwärts gehen. Ich nahm sie dann an die halblange Longe und lief ihr Rückwärts vorraus, so dass sie ihren Kopf nach innen nehmen musste und auch mit dem inneren Hinterbein untertreten musste. Dann ließ ich sie Seitwärtstreten, auf beiden Seiten und danach entweder im kleinen Zirkel gehen, um das rechte Hinterbein richtig zu belasten, oder auf der anderen Hand im großen Zirkel und Vorwärts, so dass sie mit dem rechten Hinterbein richtig schieben musste. Sie begann sich sichtlich zu entspannen, schnaubte auf der linken Hand viel und kräftig ab und am Ende hat sie auch mit dem rechten Hinterbein konstant unter den Schwerpunkt getreten. Sie wirkte beim in die Box bringen, ziemlich geschafft, aber auch zufrieden.
Walki:
Ein Stehtag und kein Freilauf - Walki hatte einen enormen Vorwärtsdrang. Beim longieren schoss sie direkt los, ging in den Trab und ich ließ sie einige Runden einfach machen. Da ihr Hals nicht nach außen war und sie häufig abschnaubte sah ich darin auch kein Problem. Obwohl sie sehr schnell trabte, eilte sie nicht, sie schritt groß und kräftig aus und war für das Auge eine reine Wonne. Nach und nach beruhigte sie sich und wir machten ein paar ordentliche Runden im Schritt, nach dem Handwechsel ging es wieder los, sie begann zu traben, genau eine Runde später kam Frau Sander dazu und sah dass Walki ihren Kopf nach außen hält, also praktisch ihre alte Gewohnheit wieder hochspielte. Sie übernahm und Walki wurde im Schritt angewiesen ihren Kopf richtig zu tragen. Dies ist, so erklärte mir Frau Sander, auch eine Frage des Durchkommens. Erst wenn sie sich richtig Verhält und auf das reagiert, was wir ihr anweisen, darf sie schneller gehen. Leider dauerte es bei mir dann nochmal eine Weile bis ich richtig durchgekommen war und ich wollte es nicht riskieren, alles im Trab wieder zunichte zu machen. So stellte ich sie wieder weg.
Fallada:
Bei Ihr war das Hauptziel sie zu lösen und entspannt laufen zu lassen. Ich brachte sie auf den kleinen Longierzirkel und ließ sie ohne Longe laufen. Runde um Runde entspannte sie sich, schritt weiter aus, senkte den Kopf und zum Schluss schnaubte sie ab. Dies war für mich schön zu hören, denn ich kann mich nicht erinnern sie jemals davor abschnauben gehört zu haben.
Padan:
Sie begann ich in der Box zu putzen, ich zog den Strick durch die Halterung und war das erste mal kurz davor sie auch festzubinden, sie steht so ruhig und entspannt da, wenn ich sie putze. Ich striegelte sie am ganzen Körper, kämmte sie Mähne, strich mit dem Striegel auch über ihren Kopf, alles ließ sie ohne Probleme mit sich geschehen. Ich hob auch ihre Hufe hoch, was sie geschehen ließ, aber nicht lange. Dies werde ich immer weiter versuchen und auch die Zeiten verlängern. Danach halfterte ich sie auf und ab und auch dies geht nun schon richtig gut. Dann holte ich die kleine Decke und begann Padan damit abzureiben, ihr gut zuzureden und Leckerlies zu verteilen. Auch als ich sie auf dem Hals, dann auf dem Rücken liegen ließ machte Padan keine Anstalten sie abzuwerfen oder sonst irgendetwas, sie ließ alles ganz ruhig mit sich geschehen.
Montag, 25. Juni 2007
6. Tag
Wegen anhaltendem Regen ist das Reiten fast vollständig ausgefallen. Die einzige mit der ich gearbeitet habe war Anna.
Hier haben sich viele Dinge ergeben.
Da sie die letzten Tage ziemlich geschlichen ist und dies ja nicht soll, habe ich mir angewöhnt sie stark zu treiben. Hierbei wurde ich immer unruhiger in meinem Körper. Anna ging dann auch flott Vorwärts. Mein Sitz hat sich in den letzten Wochen ziemlich verschlechtert. Meine Beine sind wieder hochgerutscht, ich saß nicht genug gestreckt und wenn ich mich streckte, bin ich ins Hohlkreuz gegangen. Außerdem ziehe ich die Ferse nach oben, wenn ich antreibe oder das Pferd mit den Beinhilfen in eine Volte drehen möchte. Durch dieses ganze Rumgewackele auf Annas Rücken (während dem Antreiben) , muss Anna verwirrt gewesen sein, denn saß ich einmal still, hielt Anna sofort an. So sind wir in einen Teufelskreis geraten.
Beim Führen allerdings hatte ich sie dazu gebracht, endlich ihr rechtes Hinterbein zu belasten, sie ist immer wenn ich kurz geschaut habe, unter den bzw in Richtung des Schwerpunktes getreten. Insofern hätte ich nicht mit der Diagnose von Frau Sander gerechnet, die feststellte, dass Anna komplett verzogen ist, dh, sie läuft nicht im Schultervor sondern eher im Schulterheraus. Außerdem ist ihre rechte Hanke steif, dies hatte ich ja selber bemerkt, wusste aber nicht, dass es die Hanke war. Nachdem Frau Sander geritten war, konzentrierte ich mich wieder auf meinen Sitz und profitierte sehr aus Frau Sanders Ratschlägen. Im richtigen Sitz zu sitzen war aber auf Dauer anstrengend für mich und meine Oberschenkel haben angefangen zu ziehen. Aber Anna ist wieder von alleine gelaufen, auch wenn ich nicht ständig treibe. Womit ich noch Probleme habe, das merke ich immer wieder, ist die Situationen richtig einzuschätzen. Wie z.B gestern mit Walki, so heute mit Anna, ich habe sie immer angetrieben, da es hieß sie dürfe nicht schleichen, am Schluss hieß es dann jedoch, sie könne nicht schneller und würde mir ihr Tempo zeigen. Wie schätze ich es richtig ein?? Vielleicht kommt das aber auch mit steigender Erfahrung. Auf jedenfall bin ich froh, da ich nun weiß wo mein "Problem" mit Anna liegt und ich wieder gezielter daran arbeiten kann.
Hier haben sich viele Dinge ergeben.
Da sie die letzten Tage ziemlich geschlichen ist und dies ja nicht soll, habe ich mir angewöhnt sie stark zu treiben. Hierbei wurde ich immer unruhiger in meinem Körper. Anna ging dann auch flott Vorwärts. Mein Sitz hat sich in den letzten Wochen ziemlich verschlechtert. Meine Beine sind wieder hochgerutscht, ich saß nicht genug gestreckt und wenn ich mich streckte, bin ich ins Hohlkreuz gegangen. Außerdem ziehe ich die Ferse nach oben, wenn ich antreibe oder das Pferd mit den Beinhilfen in eine Volte drehen möchte. Durch dieses ganze Rumgewackele auf Annas Rücken (während dem Antreiben) , muss Anna verwirrt gewesen sein, denn saß ich einmal still, hielt Anna sofort an. So sind wir in einen Teufelskreis geraten.
Beim Führen allerdings hatte ich sie dazu gebracht, endlich ihr rechtes Hinterbein zu belasten, sie ist immer wenn ich kurz geschaut habe, unter den bzw in Richtung des Schwerpunktes getreten. Insofern hätte ich nicht mit der Diagnose von Frau Sander gerechnet, die feststellte, dass Anna komplett verzogen ist, dh, sie läuft nicht im Schultervor sondern eher im Schulterheraus. Außerdem ist ihre rechte Hanke steif, dies hatte ich ja selber bemerkt, wusste aber nicht, dass es die Hanke war. Nachdem Frau Sander geritten war, konzentrierte ich mich wieder auf meinen Sitz und profitierte sehr aus Frau Sanders Ratschlägen. Im richtigen Sitz zu sitzen war aber auf Dauer anstrengend für mich und meine Oberschenkel haben angefangen zu ziehen. Aber Anna ist wieder von alleine gelaufen, auch wenn ich nicht ständig treibe. Womit ich noch Probleme habe, das merke ich immer wieder, ist die Situationen richtig einzuschätzen. Wie z.B gestern mit Walki, so heute mit Anna, ich habe sie immer angetrieben, da es hieß sie dürfe nicht schleichen, am Schluss hieß es dann jedoch, sie könne nicht schneller und würde mir ihr Tempo zeigen. Wie schätze ich es richtig ein?? Vielleicht kommt das aber auch mit steigender Erfahrung. Auf jedenfall bin ich froh, da ich nun weiß wo mein "Problem" mit Anna liegt und ich wieder gezielter daran arbeiten kann.
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